Zeitzeugen: Lassaner Mosaike - Ausstellung im Schützenhaus

Der Stadt Lassan stehen Fördermittel aus dem Vorpommern-Fonds in Aussicht für Sachausgaben der Ausstellung „Lassaner Mosaike“ im Schützenhaus. Auf der Grundlage der eingereichten Projektskizze erfolgte eine positive Bewertung durch den Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Heiko Miraß.

Die Stadt Lassan wird in Kooperation mit dem DemokratieLaden Anklam und der Galerie in der Kirche St. Johannis die Ausstellung „Lassaner Mosaike“ in den Räumen des gemeindeeigenen Schützenhauses für den Zeitraum von zwei Jahren öffentlich zugänglich machen und eine Neuauflage des vergriffenen Buches zur Ausstellung ermöglichen. Die Ausstellung ist das historisch und künstlerisch hochwertige Ergebnis des Engagements zweier Lassaner Künstler, die im Jahr 2019 Lassaner ZeitzeugInnen zu ihren Nachkriegserfahrungen interviewt haben. Die Erzählungen sind in Ausstellung und Buch flankiert von Portraitfotos und Interieur-Aufnahmen in privater Umgebung. Das Schützenhaus als öffentliches Gebäude lädt jährlich zu zahlreichen öffentlichen sowie privaten Veranstaltungen und bietet der Ausstellung somit den öffentlichen Diskurs.

Projektziel ist es sowohl die Identitätsbildung und den Gemeinsinn als auch das Geschichtsbewusstsein der Menschen in Lassan und in der Region zu befördern. Ausstellung und Buch sind als wesentliche Komponenten in einem gemeinsamen Impuls der Stadt und des Demokratieladens Anklam (LpB MV) zu verstehen, historisch-politische Bildung in Lassan zu etablieren. In dieser Zusammenarbeit sind weitere öffentliche Veranstaltungen mit Zeitzeugengesprächen zu unterschiedlichen historischen Kontexten der jüngeren Geschichte geplant, die fachlich begleitet werden.

Die Ausstellung soll in zwei Teilen jeweils im Sommer der Jahre 2026 und 2027 gehängt werden. Das Bewerben der Ausstellung wird über die Stadtgrenzen hinaus durch sämtliche Medien erfolgen