Stadtsanierung
Die Städtebauförderung – ein Instrument der kontinuierlichen Stadtentwicklung
Die Städtebauförderung ist in Mecklenburg-Vorpommern seit 1991 eine zentrale Säule der Stadtentwicklung und unterstützt gemeinschaftlich durch Bund und Land die Städte und Gemeinden darin, zeitgemäße und nachhaltige Lösungen im Straßen-, Wohnungs- und Freianlagenbau zu entwickeln und umzusetzen.
Ziel des Einsatzes von Städtebaufördermitteln ist es, städtebauliche und funktionelle Missstände sowie strukturelle Defizite in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten oder abgegrenzten Fördergebieten, den sog. städtebaulichen Gesamtmaßnahmen, dauerhaft abzubauen. Dabei sind die Themen Barrierefreiheit und klimagerechte Anpassung im Straßen- sowie Gebäudeneu- und -umbau mittlerweile fester Bestandteil der Städtebauförderung.
In der Regel beteiligen sich Bund, Land und Kommune zu je einem Drittel an den eingesetzten Finanzhilfen. Die Städtebauförderrichtlinie des Landes legt dabei den förderrechtlichen Rahmen für die Planung, Durchführung und Abrechnung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme fest.
Seit 2020 sind die Förderinhalte bundesweit in drei Programme zusammengefasst. Jede Förderkulisse zielt auf besondere städtebauliche Schwerpunkte ab, die entsprechend der Gegebenheiten im jeweiligen Sanierungs- oder Fördergebiet das Programm festlegen.
• Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne
• Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten
• Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten
Für die Stadt Wolgast wurde im Jahr 1991 das Sanierungsgebiet „Historische Altstadt“ und im Jahr 2017 das Sanierungsgebiet „Fischerwiek“ in das Städtebauförderprogramm aufgenommen.
Hier finden Sie weiterführende und detaillierte Informationen rund um die Sanierungsgebiete.
Sanierung “Historische Altstadt”
Sanierung „Fischerwiek“
Sie interessieren sich für Zahlen und Fakten der bundesweiten Städtebauförderung?
Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um die bundesweite Städtebauförderung.