WOLGAST - Am Peene-Strom der Zeit

ÖFFENTLICHE GEBÄUDE Zu den öffentlichen Gebäuden unserer Stadt gehören viele Häuser und Einrichtungen. Das sind die Rathäuser, Museen, Bibliothek, die Schulen, Kindergärten, Sporthallen, das Sportforum, die Feuerwehr, Friedhöfe, die Kirchen, das Krankenhaus und selbst die Stadtmauer zählt dazu. Dies sind Kommunikations- und Begegnungsorte voller Leben. In den vergangenen Zeitepochen spiegelten der Zustand und die Ausstattung der öffentlichen Gebäude den Wohlstand und Reichtum einer Stadt wider. Zu Beginn der Stadtsanierung waren die öffentlichen Gebäude in der Verwaltung der Stadt mehrheitlich in einem Zustand, der dringender Handlung bedurfte. Allerdings könnte Wolgast sich heute freuen, wenn auch nur noch die Ruine der pommerschen Herzöge auf der Schlossinsel stände. Sie wäre ein touristischer Magnet und neben St. Petri der meist besuchte Ort. Die Stadt hat unter dem Einsatz von Städtebaufördermitteln nahezu alle historischen öffentlichen Gebäude der Stadt auf ein modernes Niveau mit intensiven Nutzungen gebracht. Die Vielzahl und die Individualität der Gebäude und der Anspruch an deren denkmalgerechter Sanierung innerhalb einer kurzen Zeit, ist der Spiegel guter politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen der öffentlichen Förderung und der Politiker der Stadt, denn diese muss immer noch einen erheblichen Eigenanteil beisteuern. Diese umfangreiche Entwicklung und Nutzung der Einrichtungen wäre aus dem Stadthaushalt schwer oder gar nicht realisierbar gewesen. Der Einsatz von Städtebaufördermittel entfaltet hier die unmittelbar erwartete wirtschaftliche Wirkung des Förderprogramms. Dies zeigt sich an Bindung der Bauleistung in der Region und die gute qualitative Sanierung der Gebäude. Das beste Zeichen der erfolgreichen Sanierung der Gebäude und Einrichtungen ist jedoch deren intensive Nutzung als generationsübergreifende administrative, bildende und kulturelle Begegnungsstätten. 80

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