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Beurkundung von Sterbefällen

Bild von Gräbern

Dies ist ein Punkt im Leben von uns Menschen, den wir am allerliebsten außen vor lassen würden. Aber auch dieser Punkt gehört nun mal zum Leben und so macht es sich bei jedem, früher oder später, erforderlich,  die entsprechenden Papiere auch für diese Lebenslage, dem Sterbefall, bereitzuhalten.
Zuständig für die Beurkundung eines Sterbefalles ist immer das Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich/Amtsbereich der Mensch verstorben ist. Um Ihnen die Formalitäten für die Beibringung der Papier hier in diesem besonderen Fall des Lebens zu erleichtern, sollten Sie sich ein Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl zur Hilfe nehmen.  Selbstverständlich können Sie auch in dieser besonderen Situation Ihres Lebens auch auf uns im Standesamt zukommen.  

Ein Sterbefall ist spätestens innerhalb von 3 Tagen (Werktagen) beim zuständigen Standesamt anzuzeigen. Ist Ihr Angehöriger im Krankenhaus verstorben, müssen Sie sich darum nicht kümmern, denn dann ist das Krankenhaus für die schriftliche Sterbefallanzeige zuständig. Das Gleiche gilt auch für die Ereignung eines Sterbefalles im Alten- und Pflegeheim. Bei einer mündlichen Anzeige sind in den meisten Fällen Privatpersonen davon betroffen, diese Form der Anzeige zu tätigen. Der Sterbefall kann nur von einer Person angezeigt werden, die beim Tod zugegen war oder vom Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist. Dies kann auch der Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens sein.

Findet über den Tod einer Person eine amtliche Ermittlung statt, weil z.B. ein gewaltsamer Tod, Freitod oder ein Unglücksfall vorliegt oder vermutet wird, zeigt die zuständige Polizeidienststelle nach Abschluss seiner Ermittlungsarbeiten den Sterbefall schriftlich an.
Die Angehörigen müssen aber die erforderlichen Angaben machen und die notwendigen Urkunden/Nachweise/Unterlagen vorlegen.

Folgende Papiere werden für die Beurkundung eines Sterbefalles in der Regel benötigt:


-    Todesbescheinigung des Arztes (beim Haussterbefall, sonst bereits durch das Krankenhaus oder durch das Alten- und Pflegeheim eingereicht)
-    Ausweis des Verstorbenen
Bei Ledigen:
-    Geburtsurkunde oder begl. Ablichtung aus dem Geburtsregister
Bei Verheirateten:
-    Eheurkunde oder begl. Ablichtung aus dem Eheregister (sollte aus Ihren vorhandenen Urkunden zur Ehe nicht ersichtlich sein bei welchem Standesamt die Geburt registriert wurde (Standesamt und Registernummer), muss zusätzlich zum Nachweis der Ehe noch die Geburtsurkunde des Verstorbenen vorgelegt werden
Bei einer Lebenspartnerschaft:
-    Lebenspartnerschaftsurkunde
Bei Geschiedenen zusätzlich:
-    Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk oder Vermerk der Scheidung in der Eheurkunde
Bei Verwitweten zusätzlich:
-    Sterbeurkunde des bereits verstorbenen Ehegatten oder Vermerk des Todes in der Eheurkunde

 

 

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