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Stadt Wolgast, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

Wolgast, die Stadt am Peenestrom, zählt heute ca. 13.200 Einwohner und wird häufig als „Tor zur Insel Usedom" bezeichnet.
Sie ist geschäftsführende Gemeinde des Amtes "Am Peenestrom“. In diesem Amt haben sich 6 Gemeinden und die Stadt Wolgast zu einer Verwaltungsgemeinschaft mit 18.500 Einwohnern zusammen geschlossen. Der Amtssitz ist Wolgast.

Die Stadt erhielt 1282 nach Lübecker Vorbild das Stadtrecht. Von 1295 bis 1625 war Wolgast mit Stettin gleichberechtigte Hauptstadt des Herzogtums Pommern und Sitz der Herzöge von Pommern-Wolgast. Bis zum Jahr 1675 stand das Schloss der Herzöge auf der bis heute so genannten Schlossinsel im Peenestrom. Im 19. Jahrhundert avancierte Wolgast mit seinem Hafen zu einem bedeutenden Umschlagplatz für den Getreidehandel im Ostseeraum.


Wenn auch das historische Schlossensemble nicht mehr vorzufinden ist, so verbindet diese geschichtsträchtige Insel die kulturhistorisch wertvolle Altstadt durch Brücken über den ehemaligen Schlossgraben mit dem Festland und mittels einer imposanten neu errichteten Brücke mit der Insel Usedom.


Als wirtschaftliches Mittelzentrum liegt Wolgast an der östlichen Landesgrenze von Mecklenburg-Vorpommern und der Bundesrepublik Deutschland. Die Stadt ist durch ihre geographische Lage, insbesondere durch die direkte Lage am Wasser, Drehscheibe zu Polen, dem baltischen Raum und Tor zur Insel Usedom.
Diesen Standortvorteil will und muss die Stadt nutzen.


Wolgast ist traditionell ein Gewerbe- und Industriestandort und bildet so das Zentrum wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Aktivitäten in der Region.
Der kontinuierliche Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur hatte seit Anfang der 90er Jahre höchste Priorität in der Entwicklung der Stadt. Ausweisung von Gewerbegebieten, Erschließung von Gewerbestandorten, Ausbau der Hafenstruktur als städtische Maßnahme- ergänzt durch den Neubau der Peenebrücke und die direkte Anbindung der Stadt an die Usedomer Bäderbahn - bilden die Voraussetzungen für gewerbliche Investitionen in unserer Stadt. Gegenwärtig verfügt die Stadt über ca. 132 ha Gewerbe- gebietsflächen, die landesweit im Vergleich einen guten Auslastungsgrad aufweisen. Weitere Entwicklungspotentiale liegen in der Vermarktung und  Nutzungsintensivierung vorhandener Flächen.
Die Errichtung eines Existenzgründerzentrums (EGZ) mit Büroflächen und Werkhallen ist ein wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen Entwicklung. Das Zentrum bietet nicht nur Firmen, die ihren Sitz im EGZ haben, optimale Bedingungen für ihren Start in die Selbständigkeit, sondern ist auch ein wichtiger Anlaufpunkt für Existenzgründer und bestehende Unternehmen, um sie zu beraten und zu begleiten.


Die maritime Wirtschaft ist der strukturbestimmende Bereich in der Stadt Wolgast. Hervorgegangen aus einer ehemaligen Marinewerft mit ca. 4.000 Beschäftigten ist die Peene-Werft die größte industrielle Produktionsstätte in Wolgast. Ca. 600 Mitarbeiter fertigen hier Schiffseinheiten, die den aktuellen internationalen Standards entsprechen. Heute ist die Werft eine moderne Kompaktwerft. Zahlreiche Gewerke wurden ausgegliedert und bilden mit den maritimen Zulieferern das gewerbliche Umfeld der Werft in den Bereichen Elektrotechnik, Metallbearbeitung, Tischler, Maler ect. . 


Von großer Bedeutung für die Stadt Wolgast ist die Hafen- und Lagerwirtschaft, die, auf Grund der Lage des Wolgaster Hafens, als Deutschlands nordöstlichster Seehafen ein wichtiges wirtschaftliches Standbein ist.
Mit der Sanierung des Stadthafens, dem Ausbau des Südhafens sowie der Vertiefung des Peenestroms und der Hafenzufahrten sind die Grundlagen für eine positive Entwicklung gelegt.

Im Rahmen der weiteren Entwicklung der touristischen Infrastruktur spielt die Schlossinsel eine besondere Rolle. Mit der Fertigstellung neuer Kaianlagen und der Gestaltung eines attraktiven Umfeldes bietet die Stadt der Flusskreuzschifffahrt und den Touristen beste Voraussetzungen, in unserem Hafen anzulegen.
Für die gesamte Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Wolgast ist die A20 von enormer Wichtigkeit. Dadurch ist die verkehrsmäßige Anbindung des Nordostens insgesamt und die Erreichbarkeit der Stadt von den Wirtschaftszentren wesentlich verbessert worden.


Der Urlaubeverkehr in Richtung Insel Usedom, der heute noch auf der Bundesstraße 111 direkt durch die Stadt führt und besonders in den Sommermonaten für ein hohes Verkehrsaufkommen sorgt, wird mit der Fertigstellung der Ortumgehung  um die Stadt herum geleitet. Der Südhafen und das dortige Hafengewerbegebiet erhalten dann eine unmittelbare Anbindung an die Umgehungsstraße.


Neben den harten Standortfaktoren hat die Stadt auf eine ausgewogene Entwicklung der weichen Standortfaktoren geachtet, die eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen für das Wohlbefinden der Einwohner und für Investoren, wenn es um eine Standortentscheidung geht.


Dazu gehören die Bereitstellung attraktiver Wohnbaulandflächen ebenso wie ein breitgefächertes Bildungsangebot (alle Schularten sind am Ort), optimale medizinische Betreuung (Kreiskrankenhaus, Ärztehaus), kulturelle Angebote und vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Mit der Errichtung einer Großsporthalle, eines modernen Kindergartens, eines Jugendhauses hat die Stadt diesen Bedürfnissen Rechnung getragen.
Als Mittelzentrum ist Wolgast ein weiterhin bevorzugter Standort für die gewerbliche Wirtschaft mit der Zielstellung einer breitgefächerten Wirtschaftsstruktur. Um eine nachhaltige wachstumsorientierte Strukturentwicklung zu erreichen, ist einerseits eine wirtschaftliche Stärkung bestehender Unternehmen notwendig wie auch andererseits die Ansiedlung neuer kleinerer und mittlerer Unternehmen.

In der gegenwärtigen Förderperiode gehört Wolgast zu den A-Fördergebieten im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „ Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur „. Auf Grund dieser räumlich-strukturellen Ausrichtung erhalten zahlreiche Branchen der gewerblichen Wirtschaft ( einschließlich Tourismus ) günstige Förderkonditionen.
Zu den gegenwärtigen Aktivitäten der Stadt zählen die Forcierung der Ortsumgehung für Wolgast, der  Ausbau der Schlossinsel und der angrenzenden Festlandbereiche als touristisch-maritimes Zentrum der Stadt. Die Vertiefung des Nördlichen Pennestroms und der Hafenzufahrten bis zum Südhafen auf 14,65 Seemeilen mit einer Fahrwassertiefe bis zu 7.50 m  zur Verbesserung der Wettbewerbs-fähigkeit der Wolgaster Hafens und der Ansiedlung hafengebundener Unternehmen ist abgeschlossen.

Die Stadt wirbt für den Gewerbestandort Wolgast mit seinen Vorzügen

- Mittelzentrum mit ca. 13.200 Einwohnern, Verwaltungssitz des Amtes Am Peenestrom mit 18.500 Einwohnern,
- am Peenestrom gelegen mit Verbindung zur Ostsee und zum Oderhaff
- nördostlichster Seehafen Deutschlands mit Verbindung zu den Ostseeanreihnerstaaten und direktem Binnenwasserstraßananschluss an den Großraum Berlin,
- gute überörtliche Verkehrsanbindung über die B 111/110 zum Anschluss an die A 20,
- Bahnverbindung nach Berlin, Rostock und Hamburg,
- Direktverbindung mit der Usedomer Bäderbahn zur Insel Usedom,
- Regionalflugplatz in Heringsdorf / Garz 35 km entfernt,
- Existenzgründerzentrum für Einsteiger.

Ansprechpartner:
Amt Am Peenestrom
Stabsstelle / Wirtschaftsförderung und Fördermittel
Frau Langner
Burgstr.6
17438 Wolgast
Tel.: 03836 261116
Fax: 03836 261200
gudrun.langner(at)wolgast.de

Wolgast im Zentrum des Ostseeraumes
Wolgast mit Anbindung an A20

Übersicht Gewerbegebiete

Wolgast, mit mehreren unterschiedlich strukturierten, gut erschlossenen Gewerbe- und Industrieflächen,
bietet ein umfangreiches Angebot für interessierte Investoren.



Bruttofläche:
Gewerbegeb. 832.708 m²
Nettofläche: 669.181m²
Peenewerft: 400.000 m²

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Gewerbegebiete in Wolgast


1 Gewerbe- u. Sondergebiet
2 Am Fuchsberg - Erweiterung
3 Am Fuchsberg II
4 Am Schanzberg
5 Am Poppelberg
6 Hafengewerbegebiet - Süd

Zukünftige Ortsumgehung Wolgast

Die Abteilung Wirtschaftsförderung und Fördermittel der Stadtverwaltung Wolgast sowie das Existenzgründerzentrum wurden als zentrale Anlaufstellen für Investoren und Unternehmer eingerichtet. Den individuellen Bedürfnissen einheimischer und auswärtiger Interessenten kommt man in besonderer Weise entgegen. Ob Existenzgründungen, Neuansiedlungen, innerstädtische Verlagerungen oder Betriebserweiterungen, hier findet man den richtigen Ansprechpartner:

Amt Am Peenestrom
Stabsstelle / Wirtschaftsförderung u. Fördermittel
Frau Langner
Tel: 03836 261116
Fax: 03836 261200
gudrun.langner(at)wolgast.de

Postanschrift:
Stadt Wolgast
Der Bürgermeister
Burgstr. 6
17438 Wolgast

 

 

Grundstücksmanagement
Christina Brandt
Tel.: 03836 251- 170
Fax: 03836 2514170 
christina.brandt(at)wolgast.de





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